Ihr Mehrfamilienhaus.

Bei einem Mehrfamilienhaus müssen die Zahlen zum Gebäude passen. Wir bringen Mietverhältnisse, Kosten und Substanz in eine nachvollziehbare Verkaufsgrundlage.

Die Vorbereitung ansehen

Für den Anfang

Erstellen Sie eine Übersicht je Einheit: Fläche, Nutzung, Vertragsmiete und Zahlungsstand. Markieren Sie Leerstand und besondere Vereinbarungen separat.

Gemeinsam draufschauen

Jede Einheit verstehen

Eine Gesamtmiete genügt für die Vorbereitung nicht. Wir benötigen eine nachvollziehbare Zuordnung von Wohnungen, Gewerbe, Stellplätzen und Nebenflächen. Flächenangaben und Mietverträge sollten zusammenpassen; Abweichungen müssen geklärt oder transparent benannt werden.

Vertragsmiete, Zahlungseingang und mögliche künftige Miete sind verschiedene Größen. Für eine belastbare Darstellung trennen wir sie. Leerstand oder ein auslaufender Vertrag können für Käufer relevant sein, sind aber kein Anlass, ungesicherte Erträge als bereits vorhanden zu behandeln.

Substanz neben Ertrag

Dach, Fassade, Leitungen und Heizung betreffen mehrere Einheiten gleichzeitig. Dokumentierte Arbeiten und bekannte Rückstände helfen Interessenten, den Investitionsbedarf einzuordnen. Eine Liste mit Jahr, Umfang und vorhandenen Rechnungen ist dafür nützlicher als die Aussage „laufend modernisiert“.

Auch die laufenden Eigentümerkosten gehören in die Betrachtung. Wir sammeln verfügbare Abrechnungen und kennzeichnen, welche Kosten aus den Unterlagen hervorgehen. Auf dieser Grundlage lässt sich der Verkaufspreis verständlicher begründen als allein mit einem pauschalen Mietfaktor.

Den Prüfprozess vorbereiten

Ernsthafte Interessenten brauchen geordnete Unterlagen, um Finanzierung und Ankauf zu prüfen. Ein vollständiger, zweckgebunden bereitgestellter Dokumentensatz reduziert Rückfragen. Personenbezogene Mieterdaten müssen dabei mit der nötigen Sorgfalt behandelt werden.

Besichtigungen stimmen wir mit den Betroffenen ab. Nicht jede frühe Anfrage muss sofort in jede Wohnung führen. Je besser Objekt und Käuferinteresse vorab geklärt sind, desto gezielter können Termine stattfinden.

Angebote richtig vergleichen

Beim Vergleich zählen Kaufpreis, Finanzierung, Prüfvorbehalte und Zeitplan zusammen. Ein höheres Angebot mit vielen offenen Bedingungen kann einen anderen Ablauf bedeuten als ein bereits weitgehend geklärtes. Wir machen diese Unterschiede sichtbar, damit Sie die Entscheidung bewusst treffen.

Zum Bereitlegen

Was schon vorhanden ist, genügt für den Einstieg. Offene Punkte halten wir bei der Bestandsaufnahme fest.

  • Einheiten- und Mietaufstellung mit Flächennachweisen
  • Mietverträge, Nachträge und Leerstandsübersicht
  • Betriebskosten und nicht umlagefähige Eigentümerkosten
  • Bauunterlagen, Energieausweis und Modernisierungsbelege
  • Bekannte Schäden, laufende Verfahren und offene Arbeiten

Häufige Fragen

Reicht die Jahreskaltmiete für eine Bewertung?

Sie ist ein wichtiger Ausgangspunkt. Zustand, Kosten, Vertragsstruktur, Leerstand und Lage gehören ebenfalls dazu. Ein einzelner Faktor erklärt nicht, welche Investitionen oder Besonderheiten ein Käufer übernimmt.

Müssen alle Wohnungen sofort besichtigt werden?

Der Ablauf wird mit Eigentümern, Mietern und ernsthaften Interessenten abgestimmt. Für eine fundierte Kaufentscheidung braucht es eine angemessene Prüfung; deren Umfang und Termine planen wir am konkreten Objekt.

Können auch Häuser mit Leerstand verkauft werden?

Ja. Wir stellen dar, welche Einheiten vermietet und welche frei sind. Gründe, Zustand und eventuell erforderliche Arbeiten sollten bekannt sein, damit Käufer Leerstand nicht mit sofort gesichertem Mietertrag verwechseln.

Vor dem ersten Inserat.

Wir schauen uns Ihre Immobilie und Ihre Pläne an. Für einen ersten Überblick reichen die Adresse und das, was Sie schon wissen.

Maximilian Weller
Blickle & Weller Immobilien · Murr