Ihr Grundstück verkaufen.

Die Fläche allein sagt wenig. Für einen Grundstücksverkauf zählt vor allem, was heute nachweisbar ist – und welche Fragen zur Nutzung noch offen sind.

Die Vorbereitung ansehen

Für den Anfang

Starten Sie mit Flurstücksnummer, Lageplan und bekannten Auskünften zur Bebauung. Bei offenen Fragen hilft eine gezielte Anfrage bei Gemeinde oder Baurechtsbehörde.

Gemeinsam draufschauen

Nutzung vor Wunschpreis

Eine Wiese, eine Baulücke und ein Grundstück mit Altbestand sind unterschiedliche Verkaufsaufgaben. Wir erfassen zunächst die aktuelle Nutzung, Lage, Größe, Zuschnitt und Zufahrt. Die bloße Nähe zu Wohnhäusern ist kein belastbarer Nachweis dafür, dass auf einer Fläche gebaut werden darf.

Für Aussagen zu einer möglichen Bebauung müssen die verfügbaren Planungsunterlagen und behördlichen Auskünfte betrachtet werden. Eine Skizze im Exposé ersetzt keine Prüfung. Solange etwas ungeklärt ist, kennzeichnen wir es und stellen keine bestimmte Bebauung als zugesichert dar.

Die offenen Punkte sammeln

Zugang, Leitungen und Erschließung können für die Kaufentscheidung genauso wichtig sein wie die Grundstücksgröße. Dazu kommen bekannte Rechte und Belastungen sowie gegebenenfalls Baulasten. Nicht jede relevante Information steht an derselben Stelle; Grundbuch, Kataster und zuständige Behörden erfüllen unterschiedliche Aufgaben.

Bei einem Grundstück mit Gebäude erfassen wir auch dessen Zustand und bekannte Unterlagen. Ein möglicher Rückbau verursacht Aufwand, der nicht mit einer pauschalen Schätzung abgehandelt werden sollte. Interessenten brauchen eine klare Trennung zwischen belegten Fakten, Prüfbedarf und eigenen Planungen.

Vergleichbar heißt passend

Für die Bewertung betrachten wir geeignete Vergleichsinformationen und die konkrete Grundstückssituation. Ein Bodenrichtwert ist ein Bezugspunkt, aber kein automatischer Kaufpreis für jedes Flurstück. Zuschnitt, Hanglage, Nutzungsmöglichkeiten und Erschließung können eine andere Einordnung erfordern.

Im Bottwartal und entlang des Neckars sind Lagen und Gelände sehr unterschiedlich. Deshalb übernehmen wir keinen pauschalen Quadratmeterwert von einem anderen Ort. Der Angebotspreis sollte sich mit den tatsächlichen Eigenschaften und vorhandenen Auskünften erklären lassen.

Klar anbieten

Im Angebot benennen wir die gesicherte Ausgangslage und die noch zu prüfenden Fragen. Pläne oder Ideen von Interessenten müssen auf ihre jeweilige Umsetzung hin geprüft werden. Wir koordinieren Rückfragen, statt aus einer unverbindlichen Nutzungsidee ein Verkaufsversprechen zu machen.

Zum Bereitlegen

Was schon vorhanden ist, genügt für den Einstieg. Offene Punkte halten wir bei der Bestandsaufnahme fest.

  • Flurstücksnummer, Lageplan und Grundstücksgröße
  • Grundbuchauszug und bekannte Rechte
  • Vorhandene Planungsunterlagen und behördliche Auskünfte
  • Informationen zu Zufahrt, Leitungen und Erschließung
  • Bekannte Besonderheiten des Bodens oder Altbestands

Häufige Fragen

Kann ich allein mit dem Bodenrichtwert kalkulieren?

Er kann zur Einordnung beitragen, ersetzt aber keine Betrachtung des konkreten Grundstücks. Nutzung, Erschließung, Gelände und rechtliche Rahmenbedingungen können von der typischen Richtwertsituation abweichen.

Wer klärt die Bebaubarkeit?

Die zuständige Gemeinde beziehungsweise Baurechtsbehörde ist der richtige Ausgangspunkt für verbindliche Fragen. Wir helfen, vorhandene Unterlagen zu ordnen und die für den Verkauf offenen Fragen präzise zu formulieren.

Lohnt sich eine Teilung vor dem Verkauf?

Das lässt sich erst nach Prüfung von Nutzung, Zugang, Vermessungsaufwand und Nachfrage beurteilen. Ein größerer rechnerischer Quadratmeterpreis allein belegt noch keinen wirtschaftlichen Vorteil.

Zum Nachlesen

Allgemeine Orientierung. Persönliche Rechts- und Steuerfragen werden mit den jeweils zuständigen Fachleuten geklärt.

Vor dem ersten Inserat.

Wir schauen uns Ihre Immobilie und Ihre Pläne an. Für einen ersten Überblick reichen die Adresse und das, was Sie schon wissen.

Maximilian Weller
Blickle & Weller Immobilien · Murr