Was den Preis trägt
Wohnfläche, Grundstück und Baujahr sind ein Anfang. Für ein belastbares Angebot gehören auch Dach, Fenster, Heizung, energetischer Zustand und tatsächlich nutzbare Räume auf den Tisch. Ein ausgebauter Keller ist nicht automatisch dieselbe Fläche wie ein genehmigtes Wohngeschoss. Unklare Flächenangaben sollten vor dem Exposé geprüft werden.
Im Bottwartal und entlang des Neckars betrachten wir die konkrete Mikrolage: Zufahrt, Geräusche, Hanglage, Außenflächen und die Wege des Alltags. Ein Garten kann für Familien entscheidend sein; eine Treppe kann den Käuferkreis einschränken. Deshalb ersetzen pauschale Ortsdurchschnitte keine Besichtigung.
Vor dem Fototermin
Stellen Sie bekannte Modernisierungen mit Jahr und Beleg zusammen. Rechnungen erklären den Zustand besser als die pauschale Angabe „saniert“. Ebenso wichtig sind bekannte Schäden, Feuchtigkeit oder offene Arbeiten. Wir halten fest, welche Angaben gesichert sind und wo noch eine fachliche Prüfung fehlt.
Vor dem Verkauf muss nicht jedes Zimmer neu gestaltet werden. Aufräumen, Tageslicht und zugängliche Räume helfen bei der Darstellung. Ob eine größere Investition sinnvoll ist, hängt von Kosten, Zeit und Zielgruppe ab. Wir besprechen das, bevor Sie Geld in Maßnahmen stecken.
Passende Käufer erreichen
Aus den geprüften Angaben entstehen Grundrisse, Bilder und eine nachvollziehbare Beschreibung. Besichtigungen sollten sowohl die Vorzüge als auch den tatsächlichen Zustand zeigen. Bei Angeboten betrachten wir neben dem Preis auch Finanzierungsstand, Vorbehalte und den gewünschten Übergabetermin.
Den Auszug mitplanen
Falls Sie noch im Haus wohnen, legen wir früh fest, wann geräumt übergeben werden kann und welches Inventar mitverkauft werden soll. Zählerstände, Schlüssel und vereinbarte Restarbeiten gehören in die Übergabeplanung. So passen Vermarktung und Ihr nächster Wohnschritt zusammen.
Zum Bereitlegen
Was schon vorhanden ist, genügt für den Einstieg. Offene Punkte halten wir bei der Bestandsaufnahme fest.
- Grundbuchauszug und Lageplan
- Grundrisse und nachvollziehbare Wohnflächenberechnung
- Bauunterlagen sowie Belege zu Umbauten
- Energieausweis, soweit erforderlich
- Modernisierungen, bekannte Mängel und gewünschter Übergabetermin
Häufige Fragen
Muss ich vor dem Verkauf renovieren?
Nicht pauschal. Wir unterscheiden zwischen einer guten Vorbereitung für Fotos und Besichtigungen und größeren Baumaßnahmen. Erst wenn Aufwand und erwarteter Nutzen am konkreten Haus geklärt sind, lässt sich eine Investition beurteilen.
Kann ich während der Vermarktung im Haus wohnen?
Ja, ein bewohntes Haus lässt sich vermarkten. Wichtig sind abgestimmte Besichtigungszeiten und ein realistischer Termin für die spätere Übergabe. Private Gegenstände müssen nicht im Exposé erscheinen.
Wie lange dauert ein Hausverkauf?
Das hängt unter anderem von Preis, Zustand, Unterlagen und Käuferfinanzierung ab. Nach der Bestandsaufnahme können wir einen Ablauf planen; eine feste Verkaufsdauer lässt sich daraus nicht garantieren.
